Der Weg ist das Ziel.

Willst du nur das Ziel oder auch den Weg dorthin?

Der Weg ist das Ziel.

Wenn du den Weg zum Ziel ablehnst,
wirst du nie am Ziel ankommen.
Du musst auch den Weg wollen.
Pranama

Das hab ich vor einiger Zeit auf Facebook gepostet.
Ich finde dies so wichtig, dass ich darüber etwas mehr schreibe.
Das es hilfreich ist, erstmal den IST-Zustand anzunehmen,
hab ich ja schon oft genug erwähnt, wahrscheinlich ist dir klar,
dass Widerstand gegen das, was ist, nur noch mehr vom Gleichen erzeugt, weil ja immer unser Seinszustand das Ausschlaggebende
für Manifestation ist.

Manifestation in der Welt ist ja durchaus möglich,
auch wenn ich stets gern daran erinnere, dass wir schlussendlich keinen freien Willen haben, schlicht weil es nur Einheit gibt und es somit auch nur einen Willen geben kann.
Das sag nicht nur ich, sondern Jahrtausende alte Lehren auch.

Der Weg ist das Ziel.
Und doch ist es möglich Ziele zu haben,
Wege zu gehen und entsprechend unseres Seinszustands unsere Welt zu verändern, so das wir uns darin absolut wohl fühlen.
Innerhalb unserer persönlichen Welt haben wir immer die Wahl,
wie wir auf das, was uns geliefert wird, reagieren.
Du kannst durchaus eine Menge als Co-Schöpfer bewirken,
nämlich WIE sich die Dinge zeigen, die sowieso auftauchen.
Du kannst also das Leben nicht verhindern,
du kannst aber schauen, ob du aus den Steinen Brücken oder Mauern baust, die dir den Weg scheinbar versperren….

Widerstand ist auch voll ok,
nur hat dieser eben, wie alles, Konsequenzen.
Anstatt dich mit dem, was du nicht willst zu befassen und dagegen zu kämpfen, schau doch lieber, was du stattdessen möchtest und komme genau in den Seinszustand, den du dir wünscht.
Da schadet visualisieren usw. sicher nicht, aber letztlich geht es darum dein Wunschgefühl bereits jetzt zu fühlen.
Hältst du den Seinzustand deines Wunschgefühl auch vielleicht erstmal nur für kurze Zeit, wirst du allein dadurch schon in diese Richtung gezogen…
Darüber gibt es eine ganze Lektion in der Heilerausbildung
mit über 90 Seiten (Lektion 5).

Der Weg ist das Ziel

…und nun kommts…

Du musst auch den Weg dorthin wollen.

Willst du z.B. abnehmen, dann brauchst du zunächst einen Weg, der zu dir passt, den du mit Freude gehen kannst und keinen, den du total ablehnst.
Hasst du also Fitnessstudios, dann geh da nicht hin, weil du darauf gar keinen Bock hast. Vielleicht tanzt du stattdessen gern oder du hast Lust dich mit verschiedenen Ernährungsmöglichkeiten zu befassen, um deins zu finden.

Es geht dabei nicht darum, was irgendwer als den richtigen Weg ansieht, sondern was für dich stimmt. Ohne Freude, kannst du keine Ziele erreichen, weil du im Widerstand mit dem Weg bist.
Also schau doch mal, was ist dein Ziel?

Willst du z.B. spirituelles Erwachen erfahren, dann schau welche Wege es gibt, dem Schöpfer entgegenzukommen (mehr kannst du eh nicht tun, weil es letztlich Gnade ist). Als Beispiel kannst du Satsangvideos gucken, meditieren, Bücher von Erleuchteten lesen, Yoga machen, einen Fernkurs absolvieren z.B. den HIER.

Möchtest du deine Vergangenheit aufarbeiten, dann kannst du dich sowohl mir Reinkarnation, als auch immer innerer-Kind-Arbeit, aber auch mit Psychotherapie oder Körpertherapie befassen.

Oder willst du Heiler sein, dann gibt es sooo viele Ausbildungsmöglichkeiten, schau sie dir an, bis du von dem gefunden wirst, was wirklich zu dir passt.

Der Weg, den du wirklich in Freude gehen willst, wird dich zu deinem Ziel führen. Gut möglich, dass der Weg mal in Sackgassen führt, aber auch nur, damit du noch genauer erkennst, wo es für dich wirklich lang geht. Vielleicht wird dein Ziel dann auch noch mal korrigiert, hat Zwischenstationen,
bis es dich letztlich zum Ziel aller Ziele führt – nach Hause.

Selbst wenn du dich gar nicht nach einem Weg umschaust, sondern dich nur mit deinem Wunschzustand befasst, musst du den Weg wollen, denn äußerst selten ist es so, dass mit einem Fingerschnipsen alles da ist, was du als Ziel hast.

Wir leben in einer Welt, in der die Zeit linear erscheint und die Dinge somit nacheinander erscheinen. Wenn wir was anderes glauben würden, ob sich das dann ändern würde?

Gut so, dass nicht alles sofort manifestiert wird, was wir den ganzen Tag so denken und fühlen. Gottseidank hat jemand ganz schlaues, da eine Zeitverzögerung eingebaut.

Stell dir vor, du bist grad im Seinszustand der Angst, kann ja mal vorkommen, dass du deinem Ego glaubst, wenn es sich mal wieder Horrorszenarien ausmalt und dann schwupp, geht die Welt unter.
Nein Gottseidank nicht!
Allerdings: Je bewusster du wirst, desto schneller geschieht Manifestation.
Je weiter du in deiner spirituellen Entwicklung fortschreitest, desto weniger „Puffer“ gibt’s, die Konsequenz gibt’s dann nicht erst in 2 Jahren, wenn du dauerhaft in dem Zustand bist, sondern schon übermorgen 😉 .
Das ist weder gut noch schlecht, es ist das, was du draus machst.

Entweder wir lernen oder wir lernen 😉
Und es gibt uns unsere Macht zurück, denn was du erschaffst kannst du ändern, was dir von einer vermeintlich getrennten äußeren Welt auferlegt wird,
macht dich zum Opfer.
In Hinblick auf die derzeitigen äußeren Ereignisse nicht ganz unwichtig…

Was für Wege bist du schon gegangen, die du gar nicht gehen wolltest?
Was für Konsequenzen hast du schon erlebt?
Was für Ziele hast du jetzt?

Der Weg ist das Ziel.
Es geht also gar nicht unbedingt darum,
sich einen Weg konkret auszusuchen,
…der Weg erscheint,
wenn du dein Ziel fühlst…
Dann kannst du entweder mit dem Kopf rangehen (was durchaus ok ist) und nach Wegen suchen, oder dich finden lassen, in dem du dich führen lässt.

Auf dem Weg nach wo auch immer, geht es darum, alles was du dort triffst, bereitwillig anzusehen, zu fühlen und dir selbst zu begegnen.

Auf dem Weg wohin auch immer begegnest du dir immer nur selbst, alte Themen und alles was dem Ziel im Weg steht kommt noch mal vorbei, damit du dies von der nächst höheren Ebene aus betrachten kannst.

Dazu passt ein sehr stimmiger Spruch von Shai Tubali:
„Manchmal sind wir enttäuscht, dass unsere alten Themen zurückkehren und nach all den Jahren, die wir hart mit ihnen gearbeitet haben,
unsere Aufmerksamkeit fordern.
Aber diese Enttäuschung ist ein großes Missverständnis:
Diese Themen sind unsere größten Meister, und sie werden nicht verschwinden, bis wir gelernt und auf ihre gesamte Lehre reagiert haben.
Stattdessen, heiße sie wieder willkommen und frag sie:
Was hast du mir noch zu zeigen, großer Lehrer?“
– Shai Tubali

Man sagt ja auch nicht ohne Grund, dass der Weg das Ziel ist.
Letztlich ist jeder einzelne Schritt auf dem Weg ein kleines Ziel.
Ohne den ersten Schritt, kannst du den letzten nicht machen.

Deshalb können wir das ganze runterbrechen auf eine Frage:
Willst du den nächsten Schritt gehen?

Mehr gibt’s nämlich gar nicht zu tun.
Muss ich nicht wissen, wohin der nächste Schritt geht?
Wenn du von A nach B gehen willst, dann ist A dein Startpunkt und B dein Ziel, alles dazwischen ist der Weg, der aus einzelnen Schritten besteht.

Beobachte das mal in deinem Alltag, ob du wissen musst, oder ob der nächste Schritt sich aufgrund der Wegbeschaffenheit und des Ziels einfach ergibt.

Also ich z.B. werde jetzt eine Hose für meine Oma umnähen, das Ziel, geht  nur über den Weg der Nähmaschine, weil genau das der „Auftrag“ ist. Hier wird gleich ein passendes Nähgarn herausgesucht, eingefädelt und fertig genäht. Wobei natürlich auch das Telefon klingeln könnte und mich von meinem Vorhaben abbringen kann, der Strom könnte ausfallen, …blabla…das weiß ich alles nicht. Ziel ist die fertig umgenähte Hose, der Weg ist eh Freude, weil ich gern nähe und die nötigen Schritte ergeben sich automatisch.
Da wird kein Denker gebraucht.

Freudvolle Grüße auf dem weglosen Weg,

deine Heike Pranama