Gallenblasenentfernung und Spiritualität

 Eine persönliche Erfahrung. Eine Operation, obwohl mal spirituell ist? Das ist KEIN Widerspruch!

Einige haben es sicher mitbekommen, dass ich mir vor Pfingsten eine Woche Auszeit genommen habe.  Ja ein Wunder…das hab ich das letzte Mal…äh…warte mal…hmm….ich glaub 2012 getan, von ein paar verlängerten Wochenenden mal abgesehen.  Wobei DAS, was ich diesmal getan habe, habe ich noch nie in einer Auszeit gemacht. Es war richtig, wichtig, gut und nun tatsächlich auch mal dran. Eine Gallenblasenentfernung und Spiritualität schließen einander nicht aus.

Ich habe freiwillig ein Krankenhaus besucht….als Patientin und zwar aufgrund einer bewussten sehr lange gereiften Entscheidung,…na gut, die Wahrheit ist, dass ich diese Entscheidung schon seit dem ich 12 Jahre alt bin vor mich hergeschoben habe, das mit der gereiften Entscheidung klingt aber besser 😉

Und ja…irgendwie hatte das auch was von Urlaub, wenn ich mal davon absehe, dass ich mich an 2 Stunden meines Lebens gar nicht mehr erinnere, weil ich in Narkose war und man mir 3 Löcher in den Bauch geschnitten hat 😉

Die Menschen, die bereits das Heilermodul erhalten haben, kennen die Geschichte meiner Galle. Nun ich werde sie auch demnächst dann im Heilermodul um diese Erfahrung erweitern, ergänzen und vor allem die Hintergründe aufschlüsseln (u.a. auch was das Ganze mit dem Säure-Basen-Haushalt zu tun hat, aber auch mein persönliches Thema), um Heilungsprozesse besser zu verstehen. Das passt eh ganz gut, da ich im Laufe des Jahres die Heilerausbildung mit Mehrwert ergänzen möchte, da ich ja ab 2022 Märchensteuer ans Finanzamt abgeben darf und sich dadurch die Preise entsprechend erhöhen. Klar muss ich nicht, aber will ich, damit ihr für den höheren Preis dann noch mehr Inhalt habt. Aktuelle Teilnehmer haben dann natürlich auch Zugriff auf die neuste Version, wenn sie fertig ist. 

Gallenblasenentfernung und Spiritualität – der Beginn der unendlichen Gallengeschichte

Als ich 12 Jahre alt war, hat man bei mir Gallensteine festgestellt.  Klar pauschal gesagt, hat Galle immer was mit Wut zu tun, aber inwiefern genau, ist ja sehr individuell. ich will hier auch bewusst nicht so tief darauf eingehen, weil es ersten genug Literatur dazu gibt und weil es zweitens hier einer individullen Beratung bedarf das persönliche Thema dahinter zu entdecken, denn das ist ja immer mit deiner Lebensgeschichte verknüpft…also falls du mit der Galle ein Thema hast, melde dich sehr gern bei mir.
♥ Mail an Heike Pranama ♥

Also bei mir war es eine Ahnengeschichte hauptsächlich der Frauen in der weiblichen Ahnenreihe. Das Thema dahinter ist mir seit einiger Zeit bekannt. Und ich hatte da wirklich schon ssseeeehr viel gelöst, aber wie das so mit alten Ahnenthemen ist, die darf man sich immer wieder auf neuen Ebenen anschauen. Was in dem Fall jahrelang Ruhe bedeutete, bis das Thema wieder getriggert wurde und dies dann trotz Erkenntnisarbeit und fühlen und integrieren der Wut, immer mal wieder Gallenkoliken auslöste…und wer das mal hatte…also manche sagen, Kinder kriegen ist nix dagegen.

Die OP 2014 hatte ich kurz vorher abgesagt und das war gut so, weil ich ja dann dank der Erkenntnisarbeit auch wirklich von 2014 bis letztes Jahr im August Ruhe mit dem Thema hatte.
Ach ja und rate mal, bei welchen Arzt dann bei dieser am 18.5. durchgeführten OP gelandet bin….tja Karma kann ich da nur sagen, also natürlich wieder beim gleichen 😉
Nur diesmal halt ohne Angst und weil es dran, war, denn nun war das Thema sonnenklar und es gab auch eine erneute Zeit der tiefen Erkenntnisarbeit und Heilung.

Ausgelöst wurde dieser erneute Prozess also August 2020 … ich weiß exakt welcher Arschengel den ausgelöst hat und damit noch mal ganz hübsch uralten Kram hoch holte (danke, fürs triggern). Allerdings wurde das Thema dann auch im positiven abgerundet mit einer Begegnung im April (ich danke dir vor Herzen), die extrem viel geheilt hat, weil ich dort genau das erfahren konnte, was zuvor nicht möglich war, weil ich dazu noch zu sehr in Resonanz mit den alten Themen war.

Ich hab dann wirklich alles getan, was irgendwie möglich war…sowohl alternativ als auch schulmedizinisch, denn hätte Gott die Schulmedizin nicht gewollt, dann würde es sie nicht geben, ist ja kein Zufall, dass es diese Möglichkeiten gibt. Ich bin aber natürlich immer für eine Kombination. Dieser Prozess ging mit verschieden alternativen Methoden, aber auch Magenspiegelung (weil die Galle dann auch noch netterweise eine Magenschleimhautentzündung provoziert hat), Ultraschall und MRT einher. Allerdings hatte ich 1-2 x im Monat (also bis zur OP am 18.5.) weiterhin leichte bis mittlere Koliken und dank MRT bzw. meines brillanten Chirurgen (danke Dr. Boger) wurde dann auch klar warum.

Die Gallenblase war natürlich komplett voll mit Steinen, allerdings nicht nur das, auch noch richtig fett chronisch entzündet, eine Schrumpfgallenblase, die völlig vernarbt war.  D.h. So ein Organ zu retten oder zu regenerieren ist völlig unmöglich und sinnfrei (sollte das jemand anders sehen, darf er seine Meinung gern für sich behalten), denn sie war überhaupt nicht mehr in der Lage ihre Aufgabe zu erfüllen, sondern hat den Körper eher geschwächt. Gallenblasenentfernung und Spiritualität…also hier kannste noch so spiri sein, wenn die Tasse runtergefallen und kaputt ist, dann sie kaputt. …und wenn sie so kaputt ist, dass der beste Klebstoff (Heilmittel) sie nicht mehr rettet…na dann weg damit.

Und da war es plötzlich total klar, jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Gallenblasenentfernung und Spiritualität hin oder her, man muss wissen, wann man alles getan hat, was man tun konnte. Ich hatte ja auch genug Zeit und bin da auch durch den Prozess „darf ein Heiler krank sein?“, „ich muss es selbst schaffen, mich zu heilen, ich biete schließlich eine Heilerausbildung an usw.“ gegangen. Klar, mein Ego fand das ziemlich blöd, so bloßgestellt sich einzugestehen, ich kann das nicht allein. Da war Scham, das Gefühl von Unfähigkeit und mein Ego wollte einfach nicht wahr haben, dass manchmal auch einen Eingriff auf der materiellen Ebene erforderlich ist.

Etwas körperliches ist nicht die Ursache von etwas körperlichem das ist klar, aber das körperliche Symptom kann auch eine Aufgabe sein, sich seiner Angst in dem Fall vor „der Heilerin, die einen Arzt braucht“, vor Krankenhäusern und Operation zu stellen.

Es war einfach dran!
Krankheit ist schlicht und ergreifend Teil der menschlichen Erfahrung, sie gehört dazu.
Also durfte hier gelernt werden, sich nicht einzubilden, dass es nur, weil man ein Heilkanal ist /eine Heilerausbildung anbietet, oder weil eine Erwachenserfahrung geschehen ist oder was auch immer, das man nie wieder krank wird, dass man nie wieder körperliche oder emotionalen Schmerz haben wird. Was aber möglich ist:
Das Leid fällt weg, das Drama fällt weg.

Dazu hab ich ja in dem 2. Buch vom Leuchten des Selbst einiges geschrieben, hier ein kurzer Auszug:

Wenn du dich mit Heilung auskennst, als Heiler arbeitest und noch dazu erwacht bist, also deine Vollständigkeit erkannt hast: Kannst du dann noch krank werden?
Nein DU kannst nie krank werden – aber der Körper, den du belebst und bewohnst schon! Wenn die Identifkation mit dem Ich endet, dann bist das nicht mehr du, der krank ist, sondern der Körper, für den du Verantwortung hast, der dein Erfahrungsinstrument ist. Das ist ein großer Unterschied. Du bist der bewusste Beobachter, des kranken Körpers, du bist erwachtes Bewusstsein. Es gab Spirituelle die an Krebs gestorben sind (Bärbel Mohr, Rick Linchitz, Maharaj), Werner Ablass (den vermisse ich echt) ist meines Wissens an einem Apfelstück erstickt, eine bekannte spirituelle Lehrerin hat schweres Rheuma. Es gab einige spirituelle Lehrer die Selbstmord begangen haben z.B. Jamie Heaven. Also sterben wird dein Körper irgendwann, genauso, wie er krank werden kann.

Also ich darf…ja ich darf mich operieren lassen, die Schulmedizin wählen, gerade WEIL ich eine Heilerausbildung anbiete. Und ich WILL darüber berichten, weil es so wichtig ist, immer daran zu denken, das wir alle Menschen sind und dass wir unserer Bestimmung gar nicht entgehen können.

Gallenblasenentfernung und Spiritualität – ich wußte wann…

Was aber auch sehr spannend ist, ist dass ich vorher alle Daten wußte.
Ich hab eigentlich nie Daten abgefragt bei der geistigen Welt, aber irgendwie entfaltete sich das in letzter Zeit und immer mehr Dinge, die ich abfragte traten auch genauso ein und die Zeiten und Daten stimmten immer exakt.

Vom Tag und Uhrzeit der OP 18.5.21 bishin zum Entlassungstag 20.5.21 wußte ich alles vorher (keine Anfragen diesbezüglich, kannst du alles selbst lernen z.B. in der Heilerausbildung, mache ich nicht für andere Menschen).

Als der Arzt mir dann im Gespräch nicht nur sagte, dass ich ja schon mal nen OPtermin bei ihm abgesagt hab, sondern mir auch den 18.5. vorschlug wars also völlig klar, dass es alles richtig ist.

Und ich machte das wirklich ohne Angst, ohne Drama, ohne auch nur eine Sekunde zu leiden. Ich hatte ja zuvor alle Themen angeschaut und so weit ich konnte geheilt, bzw. das Leben sandte mir Arschengel und Engel, die mir dabei unwissentlich halfen und dies war jetzt nur noch der Abschluss.

Und so war es auch, die OP ist sehr gut gelaufen, ich durfte am gleich Tag wieder aufstehen, hatte nette Bettnachbarn (vom Schnarchen mal abgesehen) und die Betreuung war echt genial. Das ist ein Belegkrankhaus und man fühlt sich da fast wie ein Privatpatient. Der Arzt kam 2x am Tag in seinem Privatklamotten vorbei und plauschte mit mir über Tango und wechselte dabei die Pflaster.

Leider konnte er mir kein Souvenir in Form von Gallensteinen mitgeben, denn die Steine waren so komplett verwachsen und verklebt, das man da nicht rankam.

Ich hatte übrigens kaum Schmerzen, nur ganz direkt beim Aufwachen und danach nur Horror-Mukelkater, als ob ich 1000 Situps gemacht habe (haha..als ob ich jemals 10 machen würde ;-)…weil der Bauch ja mit Gas aufgepumpt wurde, es war ja eine Schlüsselloch OP.

Und hey…klar hat eine Gallenblase einen Nutzen. Aber man kann gut ohne leben, das beweisen ja alle meine weiblichen Ahnen. Und vergessen wir nicht, es gibt alles war in der Materie erscheint zunächst im Geist, d.h. auf geistiger Ebene ist die Gallenblase immer noch vorhanden, ich hatte auch schon Kontakt mit ihr, sie übernimmt allerdings keine Körperfunktion mehr, aber das ist ja auch gar nicht notwendig.

Ok eigentlich könnte die Inspiration zur Gallenblasenentfernung und Spiritualität hier enden…aber, dann kam noch ein anderes Thema dazu.

Ich war wieder zu Hause…und hatte meine Auszeit…das heißt nix mit arbeiten, obwohl ich problemlos hätte arbeiten können….aber ich wollte auch mal nix machen was mit Arbeit zu tun hat. Und da lag dann das „PROblem“…außerhalb dessen gabs halt nichts…ja gut tanzen, aber das wäre doch etwas verfrüht gewesen, mit 3 frischen Nähten am Bauch.

Und dann saß ich da…und schrieb meiner Freundin:
Naja mein Leben ist echt inhaltsfrei, kein Impuls für irgendwas, kein Interesse das was passiert ist grad eher, das gesehen wird, das die Leere mit Socken stricken, sinnfrei TV und Basenfussbad gefüllt wird. Ich könnt ja auch nähen oder malen, passiert aber nicht.  Aber da ist kein Widerstand, nur sehen.  Sehen, das da etwas in mir was tun muss und das da etwas glaubt, das immer etwas sinnvoll sein muss.
Ist das nicht auch nur ein Glaubenssatz?
Wer wäre ich ohne den Satz „ich muss was sinnvolles tun“, ich darf nicht nur mit nem Fussbad vorm TV sitzen und Schrott gucken?
Ich tu das ja bewusst, ich bin ja bei mir, fühle meine Gefühle und beame mich damit nicht weg, lenke mich ab oder flüchte vor meinen Gefühlen.
Wer ist das, der glaubt das ich meine Auszeit die ja normal locker mit 14 Tagen Krankschreibung veranschlagt wäre, sinnerfüllt nutzen muss?
Und ganz wichtig: Wer definiert eigentlich Sinn?
Sinnlosigkeit und Sinnhaftigkeit sind wieder die 2 Seiten … die Mitte ist sinnFREIheit.

Tja…und wie man sieht, da kann ich doch nicht aus meiner Haut… Selbst wenn ich mich null mit Spiritualität befassen will und nur TV gucke, habe ich spirituelle Erkenntnisse.
Wir können unserer Bestimmung nicht entfliehen 😉

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Gesunde Grüße von der gallenblasenbefreiten Heike Pranama

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